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Ernährung - ein polarisierender Artikel (Teil 2)

Ein kleines, simples Beispiel bevor es in diesem nun 2. Teil ans Eingemacht geht: Wenn Salz so gesund für den Menschen ist, wieso finden wir dann alle kristallinen Salzvorkommen an nur schwer erreichbaren stellen, die nur mit schwerem, technischen Gerät zu erreichen sind? Wieso wird es uns so erschwert, an diese ach so kostbare und lebenswichtige Substanz heranzukommen? Könnte die Natur, Gott, das Universum, die Schöpfung oder wie man es auch immer bezeichnen möchte, sich etwas dabei gedacht haben? Jeder kann einmal einen simplen Test durchführen. 10g Kristall-Salz als Gewürz in einem Gericht unterzumischen und danach zu verspeisen, dürfte keine allzu große Herausforderung darstellen. Wenn wir uns nun eine natürlich vorkommende und leicht verfügbare Salzquelle anschauen, stellen wir fest, dass beispielsweise Meerwasser eine Salzkonzentration von etwa 3-4% aufweist. Wenn wir also 10g Salz in Form von Meerwasser aufnehmen möchten, wären hierfür ca. 250ml notwendig. Wie leicht fällt es uns nun also 250ml Meerwasser zu trinken? Die Antwort lasse ich an dieser Stelle offen, dürfte aber für jeden Menschen offensichtlich sein.

Weitere Analogien lassen sich zuhauf aufzählen und auch beobachten, wenn wir wieder beginnen, mit natürlichem Denken durch unseren Alltag zu gehen. Für viele beginnt hier allerdings schon die Herausforderung. Dieses wurde uns nämlich schon ganz früh in unserer Entwicklung aberzogen und hat uns dahin geführt, wo wir jetzt sind. Und auch das ist keine zufällige Entwicklung. Genau wie die momentan stattfindende kindliche Frühsexualisierung. Aber ich schweife ab.

Nehmen wir nun eine ganz praktische Betrachtungsweise einer artgerechten menschlichen Ernährung vor. Wir nehmen uns ein Vorbild. Vorbild kann immer nur die Natur sein, da diese schon immer vollkommen war und die schöpferische Weisheit mit den dazugehörigen Gesetzen verkörpert. Wir suchen uns eine Lebensform heraus, die uns sehr ähnlich zu sein scheint. Ich nehme für dieses Beispiel nicht das Hausschwein her, obwohl dieses die größte Übereinstimmung in Bezug auf die DNA aufweist. Nein, ich ziehe lieber einen weiteren Primaten, beispielsweise einen Gorilla als Vorbild heran. Ganzheitlich betrachtet, empfinde ich zumindest, dass dieser uns am meisten ähnelt, was Körperbau, Verhalten, Verdauungstrakt, usw. betrifft.

Nun, wie sieht nun also eine klassische Gorilla-Kost aus? Ganz simpel ausgedrückt: 95% grünes Blattgemüse und 5% Früchte/Insekten/Nüsse/Samen. Und selbstverständlich roh. Punkt. Wie schaffen es diese beeindruckenden Geschöpfe, mit dieser „Schmalkost“ solch einen Berg an Masse respektive Muskeln aufzubauen und jeden Diskothek-Türsteher mit einem Fingerschnipp zusammenzufalten, wenn sie das gleiche Aggressions-Potenzial hätten, wie wir „zivilisierten“ Menschen? Wie kommt es, dass der Gorilla sich so entwickelt, ohne vorher über Proteinquellen, Polysaccharide, Ballaststoffe, Lipidformen und dem Citrat-Zyklus Doktorarbeiten zu verfassen? Könnte es sein, dass alles, aber auch wirklich alles, was wir über Ernährung zu wissen denken, absoluter Nonsens ist und bestätigt, dass wir vollkommen verblendet sind, wenn wir davon ausgehen, dass der Mensch die Krone der Schöpfung darstellt?

Wie lässt es sich weiterhin erklären, dass es Menschen gibt, die nicht auf grobstoffliche Nahrung angewiesen sind und das letzte Mal vor 65 Jahren etwas in Ihren Mund geschoben haben und sich trotzdem bester Gesundheit & Vitalität erfreuen? Wie kann es sein, dass erst kürzlich herausgefunden wurde, dass die Abstrahlwäre, die unser Körper erzeugt etwa 5x so groß ist, wie die Menge an Energie, die wir uns durchschnittlich pro Tag über grobstoffliche Nahrung zuführen? Auch hier lassen sich noch viele weitere Fragen stellen, die das Potenzial in sich haben, die bisherige Weltsicht zum Einsturz zu bringen. Belassen wir es aber bei diesen. Schließlich möchte ich unser Weltbild nicht zu schnell abreißen, da es uns in den letzten Jahrhunderten ja zugegebenermaßen auch gute Dienste geleistet hat.

Es macht meiner Erfahrung nach einen entscheidenden Unterschied, ob wir weiterhin an Ernährung glauben oder dies bereits hinter uns gelassen haben. Wenn wir noch daran glauben, gibt es Ernährungsregeln, die die Natur vorgibt und dann auch einzuhalten sind, wenn man nicht irgendwann eine Quittung für die Abschweifungen erhalten möchte. Jeder darf einmal mit ganz gesundem Menschenverstand den Verzehr von Fleisch, Milchprodukten, Getreide oder alle anderen „wertvollen“ Lebensmitteln reflektieren und hinterfragen. Was ich aber ebenfalls nicht unterschlagen möchte, sind Studien, welche inzwischen bestätigen, dass es keine per se gesunden oder schädlichen Lebensmittel gibt. Die Verträglichkeit, ob uns die Lebensmittel guttun oder eher schwächen, Lebenskraft entziehen oder uns nähren hängt maßgeblich von unseren Glaubenssätzen ab. Eben genau das, was ich mit meinen weiter oben gestellten Fragen implizieren wollte.

Wenn wir also das Thema Ernährung hinter uns lassen können, können wir auch nahezu frei von jeglichem Dogmatismus werden und alles verzehren, was uns in die Finger kommt. Von giftigen Pilzen über Holz, Metall, Glas oder was einem auch sonst noch so einfällt. Gedanken erschaffen Realität und nicht umgekehrt. Weshalb sollte uns Gott auch nur irgendwas zur Verfügung stellen, was uns schadet?

In der letzten Konsequenz besteht der Cosmos eben nur aus 2 Dingen: Energie und Information. Welche Aufgabe hat die Information? Sie bringt die Energie IN FORMATON. Nur die Information unterscheidet die einzelnen Erscheinungen, denn: „Im Anfang war das Wort.“ (Johannes 1,1) – und sonst nichts. Unsere Gedanken sind Information und können die Formation der Energie somit verändern. Wer das begriffen hat, kann Dinge tun, die andere Menschen bedauerlicherweise – wahrscheinlich sogar für den Rest ihres Lebens – für unmöglich halten.