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Glaubenssätze

Welchen Einfluss haben unsere Glaubenssätze auf unser Leben? Nun, inzwischen weiß ich, dass sie unser tägliches Sein maßgeblich bestimmen. Dabei sind Glaubenssätze an sich weder „gut“ oder „schlecht“. Es kommt einzig darauf an, ob wir die Glaubenssätze unreflektiert, also unbewusst zu einem Selbigen gemacht haben oder ob wir einen Glaubenssatz ganz bewusst in unserem Leben ziehen wollen. Eine große Gefahr stellt in diesem Bereich das Thema Werbung dar. Weshalb Werbung? Weil Werbung heutzutage stark repetitiv, häufig gänzlich unbewusst und somit unreflektiert konsumiert wird.

Hierzu ein Beispiel: Beim Ansehen eines Videos ist in einem wiederkehrenden Zyklus eine Werbung erschienen, die die Hauptaussage „Langes Sitzes verursacht Rückenprobleme“ beinhaltete. Es handelt sich hier ganz eindeutig um einen Glaubenssatz, da nicht alle Menschen, die lange sitzen auch Rückenprobleme haben. Es unterscheidet sich somit ganz deutlich von einem Gesetz. Ein Gesetz trifft immer und ohne Ausnahme zu. Ausnahmen bestätigen eben nicht das Gesetz, sondern enthüllen, dass es sich nur um eine Regel bzw. einen Glaubenssatz handelt. 

Was könnte also nun passieren, wenn wir immer und immer wieder diesen Satz unbewusst konsumieren? Es könnte tatsächlich sein, dass wir diesen Glaubenssatz übernehmen und uns irgendwann wundern, dass wir von längerem Sitzen tatsächlich Rückenprobleme bekommen. Allerdings muss das nicht sein, wenn wir Werbung, respektive diesen Spot bewusst konsumieren. Wir machen uns bewusst, dass es eben nur ein Glaubenssatz des Menschen oder der Menschengruppe ist, die diesen Werbespot produziert hat. Mir machen uns also bewusst, dass diese Aussage nur ein Glaubenssatz ist und eben kein Gesetz und deswegen für uns keine Gültigkeit besitzen muss, wenn wir es nicht wählen. 

Optimaler Weise schaffen wir uns also ausschließlich Glaubenssätze an, die wir auch bewusst gewählt haben und mustern alle aus, die uns daran hindern, das zu tun, was wir tun möchten. Der nächste Schritt wäre dann, diese Glaubenssätze auch zu bedienen. Was ist hiermit gemeint? Nun, es ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass wir alle entspannter durchs Leben gehen können, wenn wir tun können, wovon wir denken, dass es gut für uns ist. Wir handeln also nach unseren Glaubenssätzen. Wenn wir das tun, ist eine messbare Entspannung unseres Organismus zu erkennen. Durch Entspannung fließt unsere Lebensenergie besser, als im angespannten Zustand, den wir auch gemeinhin als Stress bezeichnen. Wenn wir den Glaubenssatz in uns haben, dass Gemüse uns gut tut, dann sollten wir auch häufig Gemüse essen, um diesen Glaubenssatz zu bedienen und uns entspannen zu können. Wenn wir den Glaubenssatz in uns tragen, dass Sport Mord ist, sollten wir es mit dem Sport nicht übertreiben, damit wir nicht entgegen unserer Überzeugung handeln. Bereits aus Beobachtungen aus der Wildnis ist bekannt, dass die Entspannung etwa 80% des Tages in Anspruch nimmt. Hingegen der Stress bzw. die Anspannung nur etwa 20%. Wobei diese zwei Begriffe nicht fest definiert sind. Was für den einen Stress bedeutet, kann für den anderen pure Entspannung bedeuten. Die Frage ist immer nur, wie wir es empfinden. Hiermit haben wir einen weiteren Baustein an der Hand, mit dem wir wieder zu wahrer Vollkommenheit zurückkehren können.