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Ernährung - ein polarisierender Artikel (Teil 1)

Ja…die Ernährung. Ein sehr emotionales Thema, welches vielen Menschen wahrscheinlich schon gehörig auf die Nerven geht. Überall dieser Dogmatismus. Jeder sagt irgendetwas Anderes, bezeugt bei seinem Leben, dass er die einzig richtige Art sich zu ernähren gefunden hat und dass diese auch für jeden ausnahmslos gut, wenn nicht sogar perfekt sei. Sei diese nun omnivor, vegetarisch, vegan, frugivor, low-carb, high-carb oder was um Gottes Willen auch sonst noch so herumschwirrt. Und erst unsere liebe „Lebensmittel“-Industrie, welche natürlich ausschließlich um unser Wohlergehen besorgt ist, lässt dann auch noch haufenweise weitere hochqualifizierte Ernährungstipps und -empfehlungen vom Stapel. Welch ein Segen…

Entwicklungspsychologisch ist das Ernährungsthema so emotional aufgeladen, weil die Ablehnung der bisherigen Art sich zu ernähren, gleichzusetzen ist, mit der Negation seiner eigenen Mutter, da die Mutter für das Nährende in unserem Leben steht. Und wer würde schon seine eigene Mutter negieren wollen? Ablehnung und Ignoranz ggü. diesen Themen ist also sehr gut nachvollziehbar und sollte niemandem zum Vorwurf gemacht werden. Allerdings möchte ich einmal ein paar unbequeme Fragen stellen, die zum Nachdenken anregen sollen.

Wieso werden manche Menschen, die einfach nur futtern, was sie wollen gesund & steinalt? Hingegen ist mancher militante Rohköstler, der sich nur von Fallobst, welches vorher auf dem Boden liegen muss, mit Ende 40 ein körperliches Wrack? Wo liegt hier der Denkfehler? Oder ist „Ernährung“ nur ein Glaubensmuster, welches durch viele Glaubenssätze erzeugt wird? Wenn das so wäre: Warum stirbt ein nicht zum abstrakt denken fähiges Lebewesen trotzdem bei unnatürlicher Fütterung? Ernährung scheint ein Paradoxon zu sein…

Ich biete hier ein Gedankenmodell an, welches für mich und vielleicht noch andere Menschen Sinn ergibt, ohne einen Wahrheitsanspruch darauf zu erheben. Ich beschreibe, was in meinem Leben funktioniert, was sich für mich gut anfühlt und was ich erfahren habe - mehr nicht. Daher ist das auch nicht diskutierbar, weil es keine Meinung, sondern eine Erfahrung darstellt. Erfahrungen können niemals verkehrt oder falsch sein. Der Rahmen wäre hier also schon einmal gesetzt.

Grundsätzlich gibt es keine gesunden oder ungesunden Lebensmittel. Wenn dem so wäre, müsste es mindestens 1 Lebensmittel geben, welches JEDEM Lebewesen schadet oder Gesundheit schenkt. Das tut es aber nicht, denn: Nur eine einzige Ausnahme wiederlegt die Regel! Und nein: Ausnahmen bestätigen nicht die Regel – wie es der Volksmund zu sagen pflegt! Trotzdem ist es nicht egal, was wir zu uns nehmen. Zwar erschaffen Gedanken unsere Realität und somit auch Materie. Diese setzen die universalen Schöpfungsgesetze jedoch nicht außer Kraft.

„Uiuiui…jetzt kommt der abgehobene, spirituelle Humbug.“ wird sich vielleicht der ein oder andere denken. Aber was, wenn das gar nicht so realitätsfern und abgehoben ist? Was, wenn dies eine endlich einmal gesund-natürliche Betrachtungsweise dieses Themas ist? Zunächst einmal ist es wichtig zu erwähnen, dass meine Sicht der Dinge daraus resultiert, dass ich nicht nur daran glaube, dass es einen Gott gibt. Nein, ich weiß es, mit unerschütterlicher Sicherheit. Und das verändert so ziemlich alles. Ein konsequent materialistisches Weltbild ist mit einem spirituellen nur sehr schwer zu vereinbaren, muss aber nicht zwangsläufig kollidieren. Wir haben alle einen (zumindest teilweise) freien Willen und jeder hat das Recht, zu denken, zu fühlen und zu sehen, was er möchte. Um es mit den Worten von Voltaire noch einmal zu verdeutlichen: „Ich hasse, was Du sagst. Aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Du es sagen darfst.“

Wenn ich also davon ausgehe, dass es einen Gott gibt, darf ich auch davon ausgehen, dass es keinen Zufall im herkömmlichen Sinne gibt. Gar nichts ist zufällig. Alles hat seinen Grund und wurde nicht nur ausgewürfelt. Auch Albert Einstein durfte dies erkennen. „Gott würfelt nicht.“ Alles was bis zum heutigen Tag passiert ist, ist gewollt. Nochmal: Alles was ist, ist gewollt. Das ist mathematisch beweisbar. Wenn wir das voraussetzen, können wir anfangen, vieles zu hinterfragen und die ursprüngliche Intention von Alledem zu ergründen.

Im nächsten Teil gehen wir sodann auf die konkrete Praxis ein und werden weitere unkonventionelle Betrachtungsweisen eingehen.