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Unser Geschmackssinn

"Mmmhhh...das schmeckt". Wer hat das nicht schon einmal gehört. Unser Geschmackssinn kann uns wahre Genüsse ermöglichen, aber genauso gut vor Ekel erschaudern lassen. Warum haben wir diesen Sinn? Hat dieser auch tatsächlich einen biologischen Sinn oder ist der Geschmack ein rein ästhetischer Aspekt unserer Wahrnehmung?

Manch einer meint, dass man ruhig über sein individuelles Geschmacksempfinden hinweg sehen kann. Falls also beispielsweise keine hochwertigen, wohlschmeckenden Lebensmittel (ob das nun feste oder flüssige sind, spielt hier keine Rolle) verfügbar sind, kann man bedenkenlos und ohne Konsequenzen auch kulinarisch Unattraktives konsumieren. Möglicherweise irren wir hier.

Es existiert eine Form der Rohkost-Ernährung - die so genannte Instinkto-Ernährung, auch Instinkto-Therapie genannt - bei der man sich komplett auf den Geschmackssinn als Leitlinie für die Lebensmittelwahl verlässt. Konkret bedeutet dies, dass man im Grunde davon ausgeht, dass der Mund über den Geschmack uns signalisieren kann,...

  • ...welche Art von Speise wir gerade am nötigsten haben. 
  • ...welche Mineralien, Vitamine, Informationen, usw. also gerade zur Erhaltung       der Gesundheit benötigt werden. 
  • ...welche Menge der Nahrung benötigt wird.

Die ersten Bissen erzeugen die "himmlischen Momente". Geschmacksmomente also, in denen man im 7. Himmel schwebt und einen Geschmack maximal genießen und als äußerst wohlschmeckend wahrnehmen kann. Die Intensität des Genusses nimmt mit jedem Bissen ab. Bis zu dem Punkt, an dem der Geschmack "kippt" bzw. "dreht", sich also erst anfänglich und dann total verändert oder sogar als überhaupt nicht mehr angenehm empfunden werden kann. Je früher man dies bemerkt, desto eher sollte man mit dem Essen dieses Lebensmittels aufhören - was der bewusste Esser in der Regel auch tut.

Die Krux an der ganzen Sachen ist, dass dieser Sinn nur mit einer unveränderten Monokost funktioniert. Wenn wir also ungemischt essen; pro Mahlzeit 1 Lebensmittel verwenden, bis wir satt sind und das Lebensmittel nicht durch Erhitzen verändert wurde. Unser Instinkt funktioniert nicht mehr, sobald zu viel verschiedenen Komponenten "aufgetischt" werden. Dies hat folgenden Grund:

Unser Körpersystem - in diesem Fall unser Verdauungssystem - hat für jedes Lebensmittel ein eigenes Verdauungsprogramm. Dieses Programm besteht schon seit Anbeginn unserer Zeit (und nicht erst seit unserer Geburt). Wenn wir eine Birne essen, erkennt unser Körper am Geschmack, dass jetzt eine Birne in den Verdauungstrakt kommt. Da eine Birne, wie auch jedes andere Lebensmittel eine ganz bestimmte Komposition von Mikro- und Makronährstoffe darstellt, wird diese auch ganz besonders verdaut. Der Verdauungstrakt reguliert die Menge an Magensäure, Enzymen und anderen Substanzen, damit die Verdauung optimal ablaufen kann, wir also den maximalen Nutzen aus dieser Speise ziehen können.

Was passiert aber nun, wenn wir ein üppiges Abendessen zu uns nehmen, dass aus mehreren Gängen und obendrauf noch Getränken besteht? Könnte es möglich sein, dass es Lebensmittel gibt, die komplett unterschiedlich verdaut und daher auch verstoffwechselt werden und somit auch die nötigen Substanzen, die zur Verdauung notwendig sind, sich sogar gegenseitig neutralisieren können? Denken wir nur einmal daran, wie lange uns solch ein Mahl im Magen "liegen bleiben kann" und wie sehr uns genau das gleiche Essen sogar Energie rauben kann, anstatt sie uns zu schenken. Die Absurdität dieser gesellschaftlich akzeptierten Norm, also, dass man nach dem Essen ruhen sollte, ja sogar muss, ist schon bemerkenswert, wenn nicht sogar bedauernswert. Sollte uns der Akt des Essens nicht nur körperlich, sondern auch geistig stärken? Die Entscheidung belasse ich bei Ihnen.

Wer mehr über dieses Thema und die dahinterliegende natürlichste Art zu Essen erfahren möchte, dem kann ich die Schriften von Prof. Arnold Ehret empfehlen. Die Kollegen Sven & Jens Rohark haben sich die Mühe gemacht, die Schriften zusammenzutragen und in 2 Bänden zusammenzufassen. Für mich persönlich, waren die Ausführungen von Prof. Ehret eine Offenbarung, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Die beiden Bände finden Sie hier. Haben Sie viel Spaß beim Lesen.